Jugendarbeit ist ein wichtiger Teil des Clublebens im SCIA. Seit vielen Jahren bilden wir unsere Kinder und Jugendlichen im selbständigen und sicheren Segeln und für den Regattasport aus. Erfahrene Trainer aus unserem Club vermitteln theoretisches und praktisches Wissen, auf der Basis von bewährten Trainingskonzepten. Damit wollen wir Kinder und Jugendliche für’s Segeln begeistern, sie nachhaltig zu aktiven Seglern machen und den Regattasport fördern. Eigene Konzepte für Jugendarbeit und Sicherheit bilden Zielstellung und Rahmen für unsere Jugendarbeit.
Mehrere Leistungssegler sind aus dem SCIA hervorgegangen und konnten in nationalen und internationalen Meisterschaften vordere Platzierungen einfahren. Aktuell ist Catherine Bartelheimer vom SCIA mit Steuerfrau Sophie Steinlein auf dem 49er FX auf Kurs Olympia 2028 in Los Angeles. Und Tizian Lembeck segelte bei der Opti-Weltmeisterschaft 2024 in Argentinien auf einen hervorragenden 60. Platz, als einziger Deutscher in der Gold Fleet.
Bootsklassen
Wir bilden im Optimist aus und konzentrieren uns in den weiterführenden Bootsklassen auf ILCA und 29er. In Zusammenarbeit mit anderen Segelclubs im Revier arbeiten wir insbesondere in den weiterführenden Bootsklassen in vereinsübergreifenden Trainings zusammen.
Trainingsprogramm
Je nach Alter und Kenntnisstand der Teilnehmer stellen wir mehrere Trainingsgruppen zusammen. Im Theorieteil (drei bis vier Termine pro Jahr) vermitteln wir Kenntnisse zur Segel- und Bootskunde sowie zu Vorfahrts- und Regattaregeln. Der praktische Teil besteht aus 8-10 ganztägigen Trainingsterminen.
In den ersten Trainingsjahren nehmen wir an der Opti- und ILCA-Liga teil, um das Erlernte auch unter Regattabedingungen anzuwenden. Ambitionierte Opti-Segler können anschließend Erfahrungen in Opti-B-Regatten sammeln und bei Erfolg und Interesse am Regattasegeln weiter in Opti A aufsteigen. Alters- und größenabhängig erfolgt zwischen 13 und 15 Jahren der Umstieg in eine Jugendbootsklasse. Im ILCA lässt sich breiten- und leistungssportlich segeln, die Bootsklasse ist weit verbreitet mit jugendlicher und erwachsener Beteiligung. Beim Umstieg in die 29er-Skiffklasse liegt der Fokus auf dem regattaorientierten Segeln.
Im Revier Ammersee-Pilsensee-Wörthsee wird seit Jahren eng zusammengearbeitet, um eine effektive Jugendarbeit anbieten zu können. Vor allem in den weiterführenden Bootsklassen ist ein vereinsübergreifendes Training üblich, um die einzelnen Boote zu einer Trainingsgruppe mit sinnvoller Größe zusammenfassen zu können.
Bei Interesse an einer Bootsklasse, für die aktuell im SCIA kein Training angeboten wird, kann der Kontakt zum vereinsübergreifenden Training von der Jugendleitung vermittelt werden.