Monat: Juli 2021

Abschlussveranstaltung der Opti- & Laserliga 2021 beim SCIA

Endlich konnten in diesem Jahr unsere Jüngsten im Optimist und die Laserumsteiger wieder ihre Opti-/Laserliga segeln. Im letzten Jahr war eine Durchführung der Trainingsregattaserie aufgrund der Pandemie leider nicht möglich. Die veranstaltenden Vereine, Segelclub Pilsensee SCP, Herrschinger Segelclub HSC, Seglerverein Wörthsee SVW und Segelclub Inning am Ammersee SCIA haben die Herausforderung angenommen und die Serie durchgeführt. Hier gilt ein großer Dank an alle Unterstützer und Helfer! Natürlich auch an alle Teilnehmer, Eltern und Trainer, welche die Einschränkungen akzeptierten und mit Freude dabei waren.

Zur Abschlussveranstaltung traten im Opti 18 und im Laser 4,7/Radial 5 Boote an. Am Vormittag liefen wir kurz nach heftigen Regen bei Nordwind aus. Das schlechte Wetter war wohl für einige der Grund nicht anzutreten. Eigentlich schade, denn ein Erlebnis ist es schon dabei zu sein. Segeln konnten wir dann leider vorerst mal nicht. Der Kurs war zwar perfekt ausgelegt, nur der Wind mochte nicht mehr und schlief komplett ein. Nach einiger Warterei, Kenterübungen, andere mit der Pütz nassspritzen und umhertreiben, drehte der Wind um 180 Grad auf Süd. Schnell wurde der Kurs umgelegt und gestartet. Zustande kamen dann doch noch zwei wirklich schöne Wettfahrten mit Wind bis 2 Beaufort.

Bei der Siegerehrung bekam jeder neben einer Urkunde einen Pokal. Große Freude hatten die Kids mit den zusätzlichen Sachpreisen. Wir hoffen, dass möglichst viele, mit der Unterstützung der Trainer und Eltern bei den folgenden Opti-B Regatten teilnehmen. Denn jetzt kann‘s richtig losgehen, der Grundstein ist gelegt!

Wolfgang Huber


Espresso Race – zweite Ausgabe am 04. Juli 2021

Manchmal kommt es anders, als man denkt. Manchmal entwickelt sich eine Regatta zu einem Kaffee- und Kuchen-Fest mit dem zwischenzeitlichen Versuch, eine Regatta zu fahren. So auch bei unserem zweiten Espresso Race am 04. Juli im SCIA.

Nach dem gelungenen Auftakt zu unserer neuen Regatta-Serie im Juni war das Interesse groß. Mehr als 20 Crews kamen zum SCIA, um die zweite Ausgabe des Espresso Race mitzufahren. Groß und klein waren dabei, vom Opti, Laser und 29er bis zu Pirat, Jollenkreuzer und Kielbooten. Selbst die wackeren, übernächtigten Recken des gerade zu Ende gegangenen 24-Stunden-Rennens liessen es sich nicht nehmen, noch eine Regatta oben drauf zu setzen. Die bestens eingespielte Wettfahrtleitung unter Michi Fuchs hatte zusammen mit zahlreichen Helfern die Wettfahrten wieder perfekt geplant und vorbereitet. Viel Interesse und Vorarbeit steckte also im zweiten Espresso Race.

Einzig der Wind zeigte wenig Interesse an einer Mitarbeit. Er blieb vorerst weg, lediglich eine vom Wetterbericht angekündigte Wetterfront gab Anlass zu etwas Optimismus. Die Wartezeit gestaltete sich hingegen ausgesprochen gelungen, denn die vom Präsidenten mitgebrachte Espressomaschine in Verbindung mit diversen Snacks und selbstgemachten Kuchen verbreitete das Gefühl einer weitgehenden Unabhängigkeit vom Wetter.

Doch dann kam die Wetterfront, und sie brachte wirklich etwas Wind mit, zusammen mit Regenschauern von beachtlichem Ausmaß. Nach dem Start zeigte sich aber sehr schnell, dass eine Regatta unter diesen Bedingungen nicht machbar ist: die Kreuz wurde durch Winddreher zum Vorwindkurs, und über dem See bauten sich bedrohliche Gewitterzellen auf. Die Wettfahrtleitung entschied verantwortungsvoll und richtigerweise auf Abbruch, und so fand das zweite Espresso Race ein Ende, noch bevor es richtig losging. Eine Siegerehrung fand mangels Siegern nicht statt, doch die Wettfahrtleitung und die Helfer auf dem See und in der Küche wurden gebührend geehrt – mit unseren Espresso Race-Espressotassen und Espresso Race Kaffeehaferl.

Und so stand beim zweiten Espresso Race eher der Espresso im Mittelpunkt, und weniger das Race. Manchmal kommt es eben anders, als man denkt.

Rüdiger Jankowsky